Häufige Fragen

Du hast sicher schon einiges über Yoga gehört. Aber vielleicht möchtest du noch wissen, wie das zum Beispiel mit der Meditation ist. Oder warum am Anfang der Stunde ein Mantra gesungen wird. Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten hier für dich gesammelt.

Was muss ich zum Yoga mitbringen?

Bequeme Kleidung, warme Socken, eine Strick- oder Fleecejacke für die Entspannung. Alles andere wie Matten, Rollen, Klötze und Gurte ist vorhanden. Manche mögen lieber auf einer eigenen Yogamatte üben. Solche Matten kosten etwa 15–20 €, am einfachsten bestellt man sie im Internet.

Ich habe Rückenprobleme – darf ich Yoga machen?

Grundsätzlich ja. Bestimmte Übungen sind allerdings nur eingeschränkt und nur mit geradem Rücken ausführbar. Das gilt insbesondere für Vorwärtsbeugen. Eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt ist in jedem Fall notwendig. Bitte sprich mit mir im Vorfeld darüber, damit ich das Übungsprogramm für Dich entsprechend verändern kann. Ich wähle in diesen Fällen alternative Übungen für Dich aus. Das gilt natürlich auch in anderen Fällen, etwa bei Knie- oder anderen Gelenkbeschwerden.

Klötze, Gurte und Co.  – was bringen die Hilfsmittel?

Hilfsmittel erleichtern nicht nur die Yoga-Praxis. Sie beugen Verletzungen vor, indem sie Dich vor Überbeanspruchung schützen. Beim Iyengar-Yoga spielen sie eine große Rolle. Damit wirklich jeder in den Genuss der Asanas kommen kann, hat sich Guruji B.K.S Iyengar unterschiedlichen Hilfsmitteln bedient: Gurte, Klötze, Decken und sogar auch Stühle. Wie das genau funktioniert, erklärt Eva in diesem Video.

Die Übungen fallen mir schwer und sind schmerzhaft – mache ich etwas falsch?

Nein, dies ist gerade zu Beginn der Yogapraxis ganz normal. Schmerz oder unangenehme Dehnung ist ein Hinweis, dass Du in der Ausführung der Übungen an Deine Grenzen gehst. Man muss dabei unterscheiden zwischen Schmerz, der auf Widerständen und körperlichen Einschränkungen beruht, und Schmerz, der auf eine schädliche Überlastung oder Verletzung hinweist. Hier kommen wir zu einem ganz wichtigen Aspekt des Yoga: Entwicklung ist nur möglich, wenn Du versuchst, Deine Möglichkeiten zu erweitern und den Körper herauszufordern. Yoga ist ein Weg, Widerstände zu überwinden und daran zu wachsen. Ganz wichtig ist dabei, nichts mit Druck zu erzwingen, sondern in der Anspannung entspannt zu sein. Ein Widerspruch? Dann solltest Du es selbst ausprobieren – Yoga ist die Erfahrung, dass es trotzdem geht, wenn man sich dafür öffnet.

Steht hinter Yoga eine Religion?

Nein, allerdings glaubt dies so mancher, weil die indische Herkunft des Yoga oft in Verbindung mit Religionen wie Hinduismus oder Buddhismus gesehen wird. Yoga ist kein Glauben, sondern ein uraltes Wissenssystem über die ganzheitliche Entwicklung des Menschen. Ganzheitlich schließt natürlich auch den spirituellen Aspekt des Yoga ein. Geist und Seele spielen im Yoga eine wichtige Rolle, zusammen mit dem Körper stellen sie die drei grundlegenden Aspekte unseres Daseins dar. Im Yoga wird nicht gebetet, es gibt keinen Gott, aber trotzdem mehr, als wir uns normalerweise vorstellen. Lies auch den Beitrag über die größten Yoga-Irrtümer.

Ich habe gehört, zu Beginn der Yogastunde wird gesungen – warum?

Traditionell wird zu Beginn einer Yogastunde ein Mantra gesungen. Ein Mantra ist ein ganz besonderer Laut, dessen Schwingungen unseren Energiefluss positiv beeinflussen. Vielleicht hast Du schon vom „Om“ gehört (eigentlich singt man „Aum“). Es heißt, es sei der Urlaut – der Ton, der mit seinen Schwingungen Himmel und Erde verbindet. Das Aum ist eigentlich kein Mantra, sondern häufig Teil eines Mantras. Es besteht aus Worten der altindischen Sprache Sanskrit und ist ursprünglich Ausdruck einer spirituellen Hingabe an das Universum. Heutzutage singen wir sie als gute Einstimmung auf eine Yogastunde, weil das gemeinsame Singen die Gruppe stärkt und den Einzelnen auf die Übungen vorbereitet. Wir nutzen die Energie des Aum, um mit Kraft und Konzentration in die Übungen zu gehen. Auch hier gilt: Niemand muss mitsingen. Trotzdem kommt man in den Genuss der positiven Mantra-Wirkung.

In der Meditation bin ich abgelenkt, und die Sitzposition ist so unbequem. Muss ich mich zum Meditieren zwingen?

Nein, beim Yoga muss man sich zu gar nichts zwingen. Wer unter Anspannung die Meditation wie eine Pflicht absolviert, bringt sich um die Erfahrung der Öffnung und des Einsseins mit sich selbst. Mein Rat ist: Nimm Dir Zeit, das Meditieren zu lernen. Meditation ist keine Gabe, sondern eine Fähigkeit, die man lernen und üben kann. Wenn Du während der Meditation denkst, „hier zwickt es, da kratzt es und gleich schlafen meine Beine ein“, ist das ganz normal. Auch das Autofahren hast Du nicht an einem Tag gelernt. Mit der Zeit wirst Du merken, dass Du Deine Gedanken einfach vorbeiziehen lassen kannst, ohne Dich mit ihnen zu befassen. Dann bist Du einen ganz großen Schritt weiter gekommen. Erzwinge nichts, nimm Dir Zeit und habe Geduld!

Wie bezahle ich?

Grundkurse und 10er-Karten bezahlst Du nach der Anmeldung per Überweisung. Wenn Du ein YogaZeit-Abo abschließt, richte bitte einen Dauerauftrag ein. Die Bankverbindung erhältst Du mit der Anmeldebestätigung per E-Mail.

Wie beantrage ich die Förderung bei der Krankenkasse?

Bei der Kursanmeldung musst Du die Kursgebühr zunächst privat bezahlen. Den Antrag auf Rückerstattung der Kosten stellst Du nach Beendigung des Kurses, indem Du bei Deiner Krankenkasse die Teilnahmebescheinigung, die Du bei regelmäßiger Teilnahme von YogaZeit erhältst, einreichst. Die Krankenkasse kann dann bis zu 80 % der Kursgebühr zurückerstatten. Mehr Details dazu liest Du hier.

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