Kleiner Yoga-Knigge

Was ok ist, und was Du lieber nicht tun solltest … Hier findest Du die wichtigsten Regeln für den Besuch einer Yoga-Stunde. Die kleine Yoga-Etikette.

OK: Eine Pause einlegen

Du hast einfach das Gefühl, heute brauchst Du etwas mehr Ruhe und Entspannung. Oder das Stehen im „Hund-der-nach-unten-Schaut“ fühlt sich nicht gut an – egal an welchem Punkt der Yoga-Stunde Dir danach ist: Du kannst immer in eine Ruheposition gehen und entspannen. Im Sitzen, im „Kind“ oder anders. Und wenn es gerade für Dich richtig ist, auch die ganze Yoga-Stunde. Du entscheidest, was Du brauchst.

 

OK: Augen schließen

Yoga bedeutet, den Blick nach innen zu richten. Du schaust auf den Yogalehrer, wenn er eine Übung erklärt. Dann richtest Du Dich in Deiner Asana ein und erkundest diese Position. Du darfst dann gern die Augen schließen (aber musst es nicht, wenn es Dir nicht angenehm ist).

OK: Umfallen

Balance-Übungen sind ein Spiel mit dem Gleichgewicht. Mal gelingt das besser, mal schlechter. Wenn Du das Spiel verlierst, nimm es nicht krumm. Sei freundlich zu Dir selbst und probiere es einfach nochmal.

OK: Einnicken

Endlich Shavasana, die Schlussentspannung. Zeit, die Glieder zu strecken, die Augen zu schließen und zu entspannen. Die Beine werden schwer, die Arme liegen locker, der Kopf ruht – und wir dösen ein! Nicht selten hindert leises Schnarchen die anderen daran, selbst wegzudämmern. Sei also dankbar für den Schnarcher und halte deinen Fokus wach im Inneren.

Was Du lieber vermeiden solltest

NO: Smartphone on

Deine Mit-Yogis genießen es, 90 Minuten ungestört zu sein. Das Handy-Klingeln und Vibrieren reißt Dich und die anderen unsanft aus der Konzentration. Gönne Dir beimYoga diese Insel der Ruhe und schalte das Handy ab. Sorge dafür, dass Du beim Yoga ungestört sein kannst. Lass das Bedürfnis los, immer erreichbar sein zu müssen.

NO: Ausgedehnt quatschen

Miteinander zu reden ist ok, aber längere Unterhaltungen stören Dich und die anderen in der Konzentration. Mach Dir klar: Stille ist ein Geschenk. Genieße sie zusammen mit den Anderen.

NO: In die Anfangsmeditation hineinplatzen

Die Yoga-Stunde hat gerade begonnen. Dein Atem wird langsam ruhiger … da geht die Tür auf und ein Nachzügler betritt den Raum, spürbar abgehetzt, und sucht sich seinen Platz – die schöne Ruhe ist dahin. Das ist kein Drama, jeder ist schließlich mal spät dran. Ein Tipp also: Hetz Dich auf dem Weg zum Yoga nicht zu sehr ab. Nimm lieber in Kauf, dass Du etwas später kommst und nach der Anfangsmeditation dazu kommst. So bist Du selbst etwas entspannter und die anderen sind ungestört.

NO: Zerbrechliches an der Matte

Wenn Du Dir Tee holst, stelle bitte das Glas wieder zurück auf den Tisch. Achte darauf, dass keine zerbrechlichen Dinge an Deinem Platz liegen. Vielleicht vergisst Du, dass Du Deine Brille abgelegt hast und trittst aus Versehen darauf. Oder die Yogalehrerin kommt zu Dir für eine Korrektur und übersieht das Teeglas. Auch die Haftpflichtversicherung besteht aus diesem Grund auf einem aufgeräumten Platz.

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