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Mit Yoga anfangen – Tipps für Einsteiger

Foto Hunder der nach unten schaut

Du spielst mit dem Gedanken, mit Yoga anzufangen? Oder es einfach mal unverbindlich auszuprobieren? Das ist toll, denn mit Yoga lernst Du vielmehr als „gelenkig“ zu werden oder Dich zu entspannen. Yoga kann ein Weg sein, eine neue Einstellung zum Leben zu finden, den Moment bewusst zu erleben und Kraft zu schöpfen. Vielleicht hast Du Dich bisher davon abhalten lassen, weil Du „jetzt gerade so viel um die Ohren hast“ oder „im Augenblick einfach keinen Kopf für etwas Neues“. Lass Dich von diesen Gedanken nicht abhalten.

Glaube nicht alles, was Du denkst. Dies ist der erste Schritt auf dem Weg zu mehr innerer Freiheit.

Ein Yogastudio finden

Der nächste Schritt führt Dich vielleicht zu Google und Co. Mal schauen, was es in der Umgebung so gibt. Du kannst Stundenpläne, Preise und „Über uns“ vergleichen und Dir ein erstes Bild machen. Achte auch darauf, wie die Yogalehrerinnen und -lehrer qualifiziert sind. Es ist ein gutes Zeichen, wenn die Kurse von den Krankenkassen anerkannt sind. Dann kannst Du sogar auch noch einen Großteil der Kursgebühr erstattet bekommen. Wenn Du bei der AOK bist, kannst Du sogar zwei YogaZeit-Kurse pro Jahr einreichen. Wie das mit dem Zuschuss funktioniert, erklären wir hier.

Einfach mal machen

Am besten dann gar nicht lange darüber nachdenken, sondern eine Probestunde vereinbaren. So hast Du die Möglichkeit, das Studio kennenzulernen und einen Eindruck vom Unterricht und den Mit-Yogis zu bekommen. Ein Tipp: Öffne Dich für die neuen Eindrücke und versuche nicht, mitzuhalten oder die Lehrerin oder andere zu beeindrucken. Prüfe für Dích ganz in Ruhe, wie es sich anfühlt, mit Yoga anzufangen.

Das richtige Outfit

Gibt es nicht. Erlaubt ist, was gefällt und Dich nicht einengt. Es gibt Yoga-Klamotten in jeder Preislage. Es muss auch kein spezielles Yoga-Outfit sein: In der Regel reicht eine bequeme Hose, es dürfen aber auch Leggins sein. Bei Überkopf-Positionen rutscht gern mal das T-Shirt, hier helfen körpernahe Schnitte. Bei anstrengenden Stunden sind gut atmende Materialien angenehm.

Die perfekte Ausrüstung

Gibt es auch nicht. Bei YogaZeit brauchst Du zum Beispiel gar keine eigene Ausrüstung. Für zuhause reicht eine Yoga-Matte, und schon kannst Du loslegen. Es empfiehlt sich aber zusätzlich ein Bolster (das ist eine Kissenrolle), ein Gurt und zwei Blöcke. Das sind die üblichen Hilfsmittel, die wir auch bei YogaZeit einsetzen, um sicher und gesundheitsgerecht zu praktizieren. Bei den Matten gibt es große Unterschiede, je nach Dicke und Rutschfestigkeit. Das Teuerste muss aber nicht unbedingt das Beste sein.

Annehmen, was ist

Es beginnt in der Probestunde und wird Dich immer begleiten: Die Erwartungen und manchmal auch Befürchtungen engen Deinen Blick ein, auf das, was gerade ist. Du fühlst Dich steif und ungelenkig, Du möchstest gern „besser“ in die Asana kommen und überhaupt, wann kommt endlich „Shavasana“, die Entspannung am Ende der Stunde. Unser Tipp: Nimm einfach nur wahr, welche Gedanken und Gefühle Dir durch den Kopf gehen. Wenn Du sie beobachtest, verlieren sie ihre negative Wirkung und gehen leichter vorüber. Alles darf da sein. Übe diese achtsame Haltung auf der Yoga-Matte und praktiziere das auch mehr und mehr in Deinem Alltag.

7 Minuten üben

Wenn Du etwas Yoga-Erfahrung gesammelt hast, kannst Du beginnen, auch zu Hause zu praktizieren. So kannst Du das Gelernte vertiefen und schaffst Dir eine Möglichkeit, aus dem alltäglichen Hamsterrad für eine kleine Weile auszusteigen. Nimm Dir eine kurze Übungszeit vor und mach es Dir nicht unnötig schwer. Es ist viel besser, häufiger und kurz zu praktizieren als einen seltenen Yoga-Marathon hinzulegen. Du kannst zum Beispiel mit 7 Minuten beginnen. Du wirst schnell feststellen, dass Du ganz wie von allein auch länger üben wirst. Der Schritt auf die Matte ist der wichtigste.

Den Anfängergeist kultivieren

Etwas neu anzufangen birgt eine ganz besondere Qualität in sich: Man ist offen und empfänglich für die neuen Eindrücke und wie sie wirken. Mit der Zeit nehmen wir diese Eindrücke dann nicht mehr so intensiv wahr wie am Anfang. Das hat mit der Arbeitsweise des Gehirns zu tun, Bekanntes schneller beiseite zu legen, um Kapazitäten für andere Aufgaben zu schaffen. Was das in Wirklichkeit heißt, kennen wir alle: Wir sind beim Yoga nicht bei der Sache und der Geist, immer auf der Suche nach Arbeit, schweift ab, geht To-Do-Listen durch oder rekapituliert längst vergangene Dinge. Der so genannte „Anfängergeist“ ist eine offene und aufmerksame Haltung allen Dingen gegenüber – auch jenen, die wir vermeintlich kennen und schon gar nicht mehr bewusst wahrnehmen. Gerade erfahrene Yoga-Praktizierende bemühen sich um diesen Anfängergeist, um frei von Erwartungen und offen zu bleiben.

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Häufig gestellte Fragen zum Yoga

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